Planet Ka-Clique

July 29, 2016

Joachim

Ein schlüsselloser Moment

Im Moment nenne ich keinen Schlüssel mein eigen. Ein seltener und seltsamer Zustand, der nur eines heißen kann: Ich ziehe gerade um. Gerade bin ich, mit großem Koffer, großem Rucksack, Handgepäckkoffer und Laptoptasche beladen, in einen gut gefüllten ICE gestiegen. Der bringt mich an den Frankfurter Flughafen, und von dort geht es dann non-stop nach Philadelphia, wo ich die nächsten zwei Jahre leben und an der University of Pennsylvania arbeiten werden.

Reisefertig

Reisefertig

Es gab mehrere Wünsche nach Berichten. Statt Rundmails zu schicken fülle ich lieber -- wie schon während meiner Zeit in Ghana, Indien und Cambridge -- meinen Blog wieder mit mehr (nicht-technischem) Leben.

Nun bin ich zwar noch nicht in Philadelphia, aber die ersten Reise-bezogenen Anekdoten kann ich bereits zum Besten geben.

Die Abmeldebestätigung

Wer aus Deutschland wegzieht hat sich behördlich abzumelden, so will es das Gesetz. Also gut, ich gehe Anfang Juli zum Bürgerbüro (das unterbeschäftigte in Hagsfeld, wo man immer sofort drankommt).

Erst verlangt die Mitarbeiterin eine Bescheinigung der Vermieterin, dass ich die Wohnung gekündigt habe. Nun kann ich eine solche nicht vorlegen: Meine Vermieterin wollte mich opportunistischer weise nicht aus dem Mietvertrag entlassen, sondern verlangte, dass meine Mitbewohnerin und ich erst ordnungsgemäß kündigen, bevor sie – eventuell und zu schlechteren Bedingungen – mit ihr einen neuen Vertrag aussetzt. Darauf haben wir uns nicht einlassen wollen, und so bleibe ich weiterhin, zumindest pro-forma, Mieter der Wohnung. Nach ein bisschen gut Zureden akzeptierte die Frau vom Bürgerservice das und verzichtete auf eine Kündigungsbescheinigung.

Dann fiel ihr Blick auf mein Auszugsdatum und sie meinte, dass ich zu früh da wäre: Abmeldungen sind erst eine Woche vor dem Wegzug möglich! Welch unsinnige Regel… und ich hatte wenig Lust, in der letzten, mit Umzugs- und Abschiedsstress gefüllten Woche, nochmal nach Hagsfeld zu radeln.

Ich: „Kann ich den Antrag eigentlich auch per Post schicken?“
Sie: „Ja, das geht auch.“
Ich: „Und was passiert wenn ich das schon heute per Post schicke?“
Sie: „Dann bleibt es bis eine Woche vor Ihrem Wegzug liegen.“
Ich: „Aha. Kann ich dann den Antrag nicht einfach jetzt bei Ihnen lassen?“
Sie: „Öh. Ja. Das geht auch.“

Sie legte den Antrag auf einen der Schreibtisch-Stapel, und schrieb in Ihren Papier-Kalender für den letzten Monat groß „Abmeldung Breitner“. Zufrieden ging ich von dannen, in der Erwartung die Sache geklärt zu haben und am Dienstag die Bescheinigung (die ich für GEZ, Banken, Versicherungen etc. brauche) im Briefkasten vorzufinden.

Am Dienstag war nichts im Briefkasten. Am Mittwoch nicht. Gestern radelte ich also zum Amt. Die Dame erinnerte sich wohl, zog ohne Kommentar meinen Antrag aus dem Stapel, auf den sie ihn vor drei Wochen legte, und meinte, es fehle ja noch die Bescheinigung vom Vermieter…

Erneut erklärte ich meine Situation, wedelte mit Visum und Mietvertrag in Philadelphia. Wenige Minuten später lief ich mit der Abmeldebestätigung in der Hand aus dem Büro. Selber und vor Ort klären ist halt doch das einzig wahre.

Das Paket

Wer denkt, dass ich wohl kaum mit den vier oben genannten Gepäckstücken einen Umzug hinbekomme, hat recht: Ein paar Sachen (Brettspiele, Bücher, Wintersachen) wollte ich per Post vorausschicken. Verunsichert durch Horrorgeschichten über die Behandlung von Postpaketen folgte ich dem Rat einer Freundin, statt Pappkartons stapelbare Kunststoffkisten vom Baumarkt zu nehmen, die nicht nur den Inhalt besser schützen sondern auch dort zum Verstauen geschickt sind.

Nun heißt es auf der Webseite von DHL, dass ein Postpaket eine „formstabile Außenhülle aus Pappe, Wellpapper oder Packpapier hat“. Ist meine Kiste nun ein Postpaket?

Wie heut zu Tage Usus fragte ich per Twitter bei DHL nach. Die Antwort klang gut („ja, können Sie schicken“) mit Einschränkungen („ist Sperrgut, kostet extra“). Auf Nachfrage wurde noch ergänzt dass es in Ordnung wäre, wenn ich das Paket in Packpapier einschlage, was allerdings bei einer Kunststoffkiste mit Profilrillen außen wenig sinnvoll wäre.

Ein kurzer Anruf bei der Hotline ergab Widersprüchliches: Laut der Mitarbeiterin dort wäre auch eine Kunststoffkiste ein normales Paket.

Die Pakete

Die Pakete

Also ließ ich es drauf ankommen und wuchtete die zwei Kisten (16 und 25kg) zum Postschalter in der Waldstadt. Mit suggestiver Überzeugung („diese zwei Pakete“) und Small-Talk („Umzug nach USA“) versuchte ich, jegliche Zweifel der Mitarbeiterin im Kern zu ersticken, was vermutlich nicht nötig gewesen wäre, denn die Kisten wurden ohne mit der Wimper zu zucken angenommen.

Spannend bleibt ob und wann die Kisten in den USA ankommen, und was der Zoll damit macht. Zuletzt wurden sie, laut Tracking, vor acht Tagen am Flughafen in Frankfurt gesehen.

Abschiedsmarathon

Die letzte Woche war, nicht überraschend, ein Abschiedsmarathon:

  • Am Sonntag in Herrenberg von meiner Familie und meinen treuen Schulfreunden.
  • Am Montag von meiner Mitbewohnerin und vom Tanzkurs.
  • Am Dienstag von dem Hund meiner Mitbewohnerin (den ich tagsüber sitten sollte) und abends von beim Social Dance von den Swing-Tänzern (denen ich zum Abschied die Live-Band „Insta Swing“ engagierte, die mein Schulfreund Ruben Maisenbacher extra auf die Beine stellte, und die mir im Gegenzug ein nettes „Freunde-Buch“ ausfüllten).
  • Am Mittwoch von meiner Arbeitsgruppe an der Uni, die da geschickterweise den Betriebsausflug hinlegte (Paddeln auf der Kocher, anschließend in den Biergarten, wo ich sogar noch ein auf mich gedichtetes Ständchen hören durfte).
  • Am Donnerstag dann zuletzt sehr entspannt und nett von meinen Karlsruher Freunden bei meinem letzten AbendmahlPicknick im Fasanengarten.

Bilder aus der Woche finden sich (wie dann bald die ersten Bilder aus den USA) in meinem Photoalbum, das Passwort könnt ihr bei mir erfahren.

So gehen zwölf Jahre Karlsruhe zu Ende, und etwas neues beginnt. Ich werde berichten.

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at July 29, 2016 07:07 AM

Joachims Bilder

July 05, 2016

Joachim

HaL deadline extended

There is this long-running workshop series Haskell in Leipzig, which is a meeting of all kinds of Haskell-interested folks (beginners, experts, developers, scientists), and for year’s instance, HaL 2016, I have the honour of being the program committee chair.

The original deadline passed last week, and after looking through the submissions it became clear that although the quality was good, the quantitiy was still lacking. I therefore extended the submission deadline by two weeks, until July 15th.

So if you have something worth talking about, please do submit a proposal1 and come to Leipzig!.

Why should you submit here? Because it gives you a platform to talk about your ideas to an audience that usually does not consist just of your fellow speakers, as it is often with purely academic workshops, but “real” listeners of various kinds. And it is a fun event.

And why should you come to Leipzig? Because of all the interesting talks and tutorials! Of course I cannot say a lot here yet, besides that our invited speaker Alejandro Russo from Chalmers and Gothenburg University will present his work on information-flow control in Haskell (i.e., SecLib, LIO, MAC, HLIO).


  1. And if you want to save me from sleepless nights, submit the first version a few days before the deadline…

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at July 05, 2016 05:40 PM

July 01, 2016

Joachim

When to reroll a six

This is a story about counter-intuitive probabilities and how a small bit of doubt turned out to be very justified.

It begins with the game “To Court the King” (German: „Um Krone und Kragen“). It is a nice game with dice and cards, where you start with a few dice, and use your dice rolls to buy additional cards, which give you extra dice or special powers to modify the dice that you rolled. You can actually roll your dice many times, but every time, you have to set aside at least one die, which you can no longer change or reroll, until eventually all dice have been set aside.

A few years ago, I have played this game a lot, both online (on yucata.de) as well as in real life. It soon became apparent that it is almost always better to go for the cards that give you an extra die, instead of those that let you modify the dice. Intuitively, this is because every additional die allows you to re-roll your dice once more.

I concluded that if I have a certain number of dice (say, n), and I want to have a sum as high as possible at the end, then it may make sense to reroll as many dice as possible, setting aside only those showing a 6 (because that is the best you can get) or, if there is no dice showing a 6, then a single die with the best score. Besides for small number of dice (2 or 3), where even a 4 or 5 is worth keeping, this seemed to be a simple, obvious and correct strategy to maximize the expected outcome of this simplified game.

It is definitely simple and obvious. But some doubt that it was correct remained. Having one more die still in the game (i.e. not set aside) definitely improves your expected score, because you can reroll the dice more often. How large is this advantage? What if it ever exceeds 6 – then it would make sense to reroll a 6. The thought was strange, but I could not dismiss it.

So I did what one does these days if one has a question: I posed it on the mathematics site of StackExchange. That was January 2015, and nothing happened.

I tried to answer it myself a month later, or at least work towards at an answer, and did that by brute force. Using a library for probabilistic calculations for Haskell I could write some code that simply calculated the various expected values of n dice for up to n = 9 (beyond that, my unoptimized code would take too long):

1:  3.50000 (+3.50000)
2:  8.23611 (+4.73611)
3: 13.42490 (+5.18879)
4: 18.84364 (+5.41874)
5: 24.43605 (+5.59241)
6: 30.15198 (+5.71592)
7: 35.95216 (+5.80018)
8: 41.80969 (+5.85753)
9: 47.70676 (+5.89707)

Note that this calculation, although printed as floating point numbers, is performed using fractions of unbounded integers, so there are no rounding issues that could skew the result.

The result supported the hypothesis that there is no point in rolling a 6 again: The value of an additional die grows and approaches 6 from beyond, but – judging from these number – is never going to reach it.

Then again nothing happened. Until 14 month later, when some Byron Schmuland came along, found this an interesting puzzle, and set out a 500 point bounty to whoever solved this problem. This attracted a bit attention, and a few not very successful attempts at solving this. Eventually it reached twitter, where Roman Cheplyaka linked to it.

Coincidally a day later some joriki came along, and he had a very good idea: Why not make our life easier and think about dice with less sides, and look at 3 instead of 6. This way, and using a more efficient implementation (but still properly using rationals), he could do a similar calculation for up to 50 dice. And it was very lucky that he went to 50, and not just 25, because up to 27, the results were very much as expected, approaching value of +3 from below. But then it surpassed +3 and became +3.000000008463403.

In other words: If you have roll 28 dice, and you have exactly two dice showing a 3, then it gives you better expected score if you set aside only one 3, and not both of them. The advantage is minuscule, but that does not matter – it is there.

From then on, the results behaved strangely. Between 28 and 34, the additional value was larger than 3. Then, from 35 on again lower than 2. It oscillated. Something similar could be observed when the game is played with coins.

Eventually, joriki improved his code and applied enough tricks so that he could solve it also for the 6-sided die: The difference of the expected value of 198 dice and having 199 dice is larger than 6 (by 10 − 21...)!

The optimizations that allowed him to calculate these numbers in a reasonable amount of time unfortunately was to assume that my original hypothesis (never rerolling a 6 is optimal), which held until n < 199. But this meant that for n > 199, the code did not yield correct results.

What is the rationale of the story? Don’t trust common sense when it comes to statistics; don’t judge a sequence just from a few initial numbers; if you have an interesting question, post it online and wait for 16 months.

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at July 01, 2016 07:47 PM

June 26, 2016

Joachims Bilder

June 12, 2016

Joachims Bilder

June 04, 2016

Joachims Bilder

ESA

10 photos from 3.06.2016 11.17 to 4.06.2016 10.27

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at June 04, 2016 08:27 AM

May 30, 2016

Joachim

Eindrücke von der GPN16

Letztes verlängertes Wochenende war wie die alljährliche Gulaschprogrammiernacht des Karlsruher Chaos-Computer-Club-Ablegers entropia, und ich war natürlich dabei.

Ich halte mich auf GPNs vorwiegend ans Vortragsprogramm und erfuhr diesmal, was es Neues bei Rust gibt, wie man im Weltraum kommuniziert und wie man sich mit Raumschiffhüllen vor dem Weltraum schützt. Mein erster Gleitschirmfluglehrer, Alex Zosel, erzählte von seinem Volocopter.

Ich selbst habe mich auch am Programm beteiligt:

  • Ich bot einen Workshop zu meiner Incredible Proof Machine an. Erwartet hatte ich vielleicht fünf bis zehn Teilnehmer, alle mit Laptop, die mit ein bisschen Anleitung mit der Proof Machine spielen oder vielleicht auch daran basteln wollen. Statt dessen wartete ein überfüllter Workshopraum mit über 40 Teilnehmern auf mich, so dass das Ganze dann in einen Stegreif-Vortrag über Aussagenlogik im Allgemeinen und die Proof Machine im Speziellen ausartete.

    Das Feedback zur Proof Machine war sehr positiv. Schon vor dem Workshop sah ich einige GPN-Teilnehmer eifrig Beweise zusammenklicken. Nach dem Workshop wurde ich gebeten, doch statt Professor X an Universität Y die Logik-Vorlesung zu halten.

    Ich hatte am Freitag der Proof Machine ein neues Feature spendiert: Sie zeigt jetzt an, wie komplex der erstellte Beweis (gemessen in der Anzahl der Blöcke) ist, und wie weit man vom bekannten Optimum entfernt ist. Dazu brauche ich natürlich diese Werte, und so bat ich einfach die Workshop-Teilnehmer, von ihren Beweisen diese Zahlen zu melden, was zu einer kleinen Flut an Github-Pull-Requests führte. So einfach bekommt man neue Mitarbeiter!

  • Ich stellte in einem Vortrag mein Git-Performance-Dashboard gipeda, das ich für den Haskell-Compiler GHC geschrieben habe. Den Slot füllte ich gemeinsam mit Sebastian Graf, der sein darauf aufbauendes Tool feed-gipeda vorstellte. Mein Vortrag war jetzt nicht die große Publikums-Show, aber ich denke, dass die, die gipeda vielleicht einsetzen wollen, jetzt wissen, was es genau macht.

Am Samstag Abend war dann noch ein wenig vergnügliches Programmieren angesagt, als ich meinem Kollegen Martin Mohr half, in Django eine Web-Version eines Geschichten-Erzähl-Spiels umzusetzten.

Was ich diese GPN vermisste waren die eigentlich traditionellen Geek-Beschäftigungs-Maßnahmen wie das Programmierspiel, die Schitzeljagd und den GameJam. Wer für nächstes Jahr ein Programmierspiel auf die Beine stellen will, kann sich bei mir melden; ich hab seit zwei Jahren etwa so-gut-wie-fertiges; bisher fehlten mir lediglich die Mitstreiter für die Vor-Ort-Organisation.

PS: Das Gulasch war lecker!

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at May 30, 2016 09:06 AM

May 26, 2016

Joachims Bilder

May 21, 2016

Mareike

Meine erste TipToi Erfahrung

Mein erster TipToi Stift?
Ein gebrauchter Stift, dessen Lautsprecher nicht funktioniert, mit Kopfhörern funktioniert der Ton, ausgeliehen von Joachim. Für die, die keine Kinder im Umkreis kennen, die diesen Stift besitzen: das Prinzip ist recht einfach, man schaltet den Stift ein und hält ihn auf Figuren, Gesichter oder worauf auch immer in Ravensburger TipToi Büchern und der TipTio Stift spielt dann passende Geräusche ab (Brummbrumm der Bagger), erzählt eine Geschichte, erklärt Sachverhalte oder kann sogar Lieder singen.

Mein erstes TipToi Buch?
Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie eins gesehen, außer via Google oder Youtube Videos :-)

Wofür dann der TipToi Stift?
Von Joachim weiß ich, dass er schon vor einiger Zeit ganz begeistert den TipToi Stift und dessen Umsetzung analysiert hat und in der Lage ist, selber entsprechende Bücher oder Seiten, die mit dem TipToi Stift funktionieren herzustellen. Nun hat am WE mein Neffe Geburtstag und durch Joachims neuesten Blog-Eintrag war ich dazu animiert, mich selber daran zu versuchen.



1. Schritt: Herausfinden, was ist der TipToi Stift eigentlich. Da gibt es lustige Erklärungen, einige glauben auch an RFID Chips. Aber nein, der TipToi Stift hat vorne eine Kamera integriert. In den Büchern sind Codes hinterlegt in einem bestimmten Format (siehe https://media.ccc.de/v/gpn15-6687-der_tiptoi-stift) und wenn die Kamera so einen Code erkennt, dann spielt sie die dazugehörige Tondatei ab (zumindest in der einfachen Variante, der Stift, bzw. der eingebaut ARM Prozessor, ist auch komplexer programmierbar). Was ganz nett ist: die Codes sind fast nicht sichtbar, sondern eher wie ein leichter Grauschleier über das gesamte Bild gelegt (oder nur über die Stellen, wo der Stift reagieren soll).

2. Schritt: Herausfinden, wie man sowas selber erstellt! Mein erster Ansatz war, den Vortrag von Joachim bei der Gulasch-Programmiernacht anzuschauen. Aus diversen Gründen habe ich mich dann aber doch entschlossen meine Quellen anzuzapfen und Joachim einfach direkt zu fragen :-)

3. Schritt:
Vorab habe ich mein eigentliches Buch erstellt und mir überlegt, was wo hinkommen soll und was für Tondateien ich brauche.

4. Schritt:
Dann haben wir uns zusammengesetzt und eigentlich war alles schnell erklärt. Faszinierenderweise, vorher klang das alles ein bischen komplizierter. Gut, aber ohne das tttool wäre es das vermutlich auch!
Wie werden die Codes erstellt, wie bette ich die passend (nicht verzerrt) in meine Bilder ein, wie erstelle ich die Tondateien, mit welcher Projektfrequenz etc.

5. Schritt: Codes erstellen! Die Codes in der richtigen Größe auf die richtige Position bringen und nichts durcheinanderbringen.



6. Schritt: Die liebe Verwandtschaft um Audio-Beiträge für den Stammbaum im Buch bitten (hier bieten sich diverse Chatclients mit ihren Tonaufnahme-Möglichkeiten an! WhatsApp, Threema, ...). Selber die restlichen Beiträge liefern, Geschichten vorlesen, Roter Mond ungefähr 6mal auf der Gitarre spielen und dazu singen, bis man den Schummelgriff für g-moll endlich drauf hat und sich nicht mehr verspielt. Dazu im Hintergrund das Rasenmähen ausblenden oder abends die dröhnenden Bässe im Schrebergarten.

7. Schritt:
Drucken! Herrje, das war nicht wirklich einfach. Daheim der Drucker kann nur schwarz-weiß und die Qualität der Codes in normaler dpi Auflösung ist nicht gut genug für den Stift, nur mit dpi 600. Also im Druckcenter im Rechenzentrum probiert, eine Testseite, nein, Stift reagiert nicht. Schade. Der komprimierte die Datei zu stark vorm drucken. Dann zum Copyshop in Karlsruhe: eine Testseite, nööö, Qualität zu schlecht. Also: zweimal in bunt ausdrucken lassen und den schwarz-weiß Drucker von Joachim für die Codes verwendet. Dann Lieblingsfehler Nr. 1 passiert (siehe unten), alle Codes neu machen - ein Glück hab ich zweimal farbig drucken lassen. Dann aber war das Werk vollbracht!

Meine Lieblingsfehler:
- Windows achtet nicht auf Groß- oder Kleinschreibung. Wenn man einen Code anlegt, der start heißt, überschreibt er später den Standard START und das Buch kann nicht beginnen.
- Mein Rechner. Der is so oll inzwischen, dass er zwischenzeitlich nichtmal OpenOffice und Windows Explorer gleichzeitig geöffnet halten konnte. Und OpenOffice mit einigen Bildern drin (bei denen mir die Zeit zum runterskalieren gefehlt hat), erfordert... Geduld! Vielleicht ist inzwischen auch mein RAM in Mitleidenschaft gezogen, wer weiß.
- Tondateien aufnehmen: Audacity hatte ich schon früher dafür verwendet, aber was man beachten sollte, ist auch alle Einstellungen vorzunehmen, die Joachim vorgegeben hat! Mein Lied hat bis zum Schluss nicht funktioniert, ich hatte die falsche Projektfrequenz eingestellt! Ein Glück war die Originalaufnahme nicht mit Audacity direkt gemacht, sondern mit der "Diktiergerät" App auf meinem Smartphone.
- In der .yaml Datei (die "Master-Textdatei") nicht einzelne Elemente zwischendrin mal rauskopieren, bloß damit das Codes erstellen nicht so lange dauert. Das ist ein Fehler, damit entstehen Doppelungen! Seufz... und die Hälfte aller Codes wieder neu austauschen.

Danke vielmals an Joachim für zahlreiches zur-Seite stehen und Hilfe bei allem, vorallem aber noch beim richtigen Drucken und Flurrennen :-)

Nun habe ich mehrere bedruckte Seiten, die ich einen schmalen Hefter in Klarsichtfolien eingetütet habe (ja, der Stift funktioniert eigentlich uneingeschränkt auch da durch). Zu Anfang Gruppenfotos von verschiedenen Familienteilen, wo ein Tipp aufs Gesicht verrät, wer wer ist und mit wem wie verwandt ist. Dann ein Stammbaum, der unsere Seite der Familie abbildet und bei dem ein entsprechender Tipp die Person dazu bringt einen Satz (oder mehr zu sagen). Auch mein Neffe spricht mit: "Allo, ..., tüüüss!" mit Begeisterung! Dann wird noch eine Kurzgeschichte erzählt, welche in Abschnitte aufgeteilt ist und am Schluss wird noch ein komplettes Lied vorgespielt, mit Gitarrenbegleitung. Dazu ist auf jeder Seite eine Eule, die wenn man sie anklickt verrät, was auf dieser Seite getan werden kann.



Leider funktionieren nicht alle Gesichter, da sie etwas zu dunkel sind, Zeit für aufhellen hatte ich dann aber nicht mehr. Hintenan habe ich deshalb ein Cheat-Sheet angefügt, in dem ich in schwarz-weiß einfach die Codes klein und auf weißem Hintergrund neben die Gesichter gepackt habe. Wenn es im schönen bunten Teil nicht geht, muss man halt nach hinten blättern und die Helfercodes in Anspruch nehmen.



Und nun? Nachher bekommt Jakob sein Geschenk, bin schon gespannt, was er und Aaron dazu sagen!!!


Nachtrag 22.05.:
Das Geschenk wurde überreicht und nachdem das eigene Gesicht auf dem Cover erkannt wurde, musste ich dann erstmal erklären, wobei es sich hierum handelt. Dann wurde eifrig geblättert und ich durfte eine weitere Eigenschaft meine eigenen TipToi Buches feststellen: es reagiert nicht so schnell. Die Jungs hielten den Stift immer nur kurz auf eine Stelle, erwarteten also zweierlei: zum einen, der Stift sollte überall gehen und zum anderen, dass das in Windeseile erkannt wird! Da musste ich ein bischen Geduld beim Code lesen beibringen und noch beibringen, was man überhaupt nur anklicken kann (was die Erkläreule auch erklärt hätte, wenn man die Zeit dafür hätte ;-) ).



Die Gesichter kamen insofern gut an, als dass Jakob seinen eigenen Audiobeitrag schnell fand und garnicht genug davon bekommen konnte, sich selber zu hören! Beide Jungs fanden aber die Musikstücke toll. Aaron hat das ganze Lied andächtig durchgehört und Jakob wollte immer wieder das reine Gitarrenstück hören. Die beiden lieben aber auch die Gitarre ihres Vaters und die Ukulele von mir.

Und am Ende saß waren sie auch nicht die einzigen, die damit spielen wollten...

by Mareike (nospam@example.com) at May 21, 2016 10:19 AM

May 11, 2016

Joachim

Das Mitschriebwiki zieht um

Vor bald 12 Jahren habe ich die Webseite http://mitschriebwiki.nomeata.de/ (damals noch unter anderem Namen) ins Leben gerufen, auf der Karlsruher Studenten ihre schön geTeXten Mitschriebe ihrer Mathematik-Vorlesungen hochladen konnten. So kamen im Laufe der Jahre 35 Dokumente zusammen.

In letzter Zeit wurde es ruhig um das Mitschriebwiki, und auch ein Layout-Redesign durch meinen Bruder konnte die Seite nicht mehr mit neuem Leben füllen. (Wo teilen die Studenten heute eigentlich ihre Mitschriebe?) Da ich selbst bald aus Karlsruhe wegziehen werde, ist es nicht mehr sinnvoll, wenn die Software weiter auf meinem privaten Server läuft.

Andererseits floß dort viel Arbeit rein und einige der Mitschriebe werden auch weiterhin regelmäßig von heutigen Studenten heruntergeladen (600 Downloads dieses Jahr, 2000 Downloads letztes Jahr). Außerdem wird es an einigen Stellen im Internet verlinkt.

Daher stelle ich das Mitschriebwiki auf folgende, nachhaltige, Hosting-Lösung um:

Die Wiki-Software “latexki”, die ich eigens für das Mitschriebwiki gebaut hatte, wird dabei auch weiter verwendet, allerdings nur noch um die Ausgabedateien zu generieren – die Skripte, die es ermöglichten, im Webbrowser die Dokumente zu bearbeiten und (mit Konfliktresolution!) direkt ins SVN zu schreiben werden nicht weiter verwendet (was mich ruhiger schlafen lässt). Ich habe nicht vor an der Software noch viel zu ändern, außer dafür zu sorgen, dass sie weiter kompiliert. Ihr findet den Code auf https://github.com/nomeata/latexki

Ich möchte mich an der Stelle nochmal bei allen Mitschriebwiki-Mitautoren bedanken und hoffe, dass die Texte noch vielen weiteren Studentengenerationen eine wertvolle Hilfe ist.

by Joachim Breitner (mail@joachim-breitner.de) at May 11, 2016 05:12 PM

January 14, 2016

Mareike

Der Winter ist eroeffnet!

Es ist nun offiziell, auch ich erkläre den diesjährigen (oder dies-saisonalen) Winter für eröffnet!
Warum jetzt? Sobald es eisglatte Straßen gibt, die die Räder des Fahrrads ausreichend verführen wahre Kunststücke in Kurven aufzuführen, hat der Winter begonnen - wie ich finde ein ausreichendes Kriterium. Wem dies nicht genügt, der lasse verbogene Lenker, Sattel und großangelegte blaue Flecken dazu zählen ;-)

Und damit ich mir nicht alleine zu doof zum fahren vorkomme (es war aber auch wirklich sauglatt), hat Michi ebenfalls den Höhenunterschied zwischen Sattel und Straße in Rekordzeit verkürzt. In der Bahn konnten wir dann gemeinsam Wunden lecken.

by Mareike (nospam@example.com) at January 14, 2016 07:35 AM

January 09, 2016

Mareike

Mein Schneemann

Darf ich vorstellen?


Mein Schneemann :-)

Da es hierzulande bislang noch nicht so geklappt hat mit ein bischen Schnee, hat Suse in Kanada einen für mich gebaut. Danke Suse!

by Mareike (nospam@example.com) at January 09, 2016 09:34 PM

August 26, 2015

Mareike

Ohne Fahrkarte aber mit Eau de Toilette?

Ihr kennt sicherlich den Witz, wie sich die schlauen Wissenschaftler auf dem Klo verstecken, um bei der Fahrkartenkontrolle nur ein Ticket unter der Tür durchschieben zu müssen?

Nein, dann hier eine kurze Auffrischung:
"Zwei Mathematiker und zwei Physiker fahren zusammen mit der Bahn zu einem Kongress. Auf der Hinfahrt unterhalten sie sich über die Systematik des Fahrkartenverkaufs, wobei die Mathematiker erwähnen, dass sie nur eine Fahrkarte für zwei Personen brauchen. Als nach einiger Zeit sich der Schaffner nähert, gehen die beiden Mathematiker zusammen aufs Klo (auf dasselbe!). Kurz darauf klopft der Schaffner an die Tür und verlangt die Fahrkarte, die Mathematiker schieben ihre unter der Tür durch, und alles ist okay. Auf der Rückfahrt haben die Physiker dazugelernt und auch nur eine Fahrkarte gekauft. Die Mathematiker haben dagegen gar keine! Die Physiker wundern sich bereits etwas. Wiederum nähert sich bald der Schaffner, und die Physiker begeben sich aufs Klo. Kurz darauf geht ihnen einer der Mathematiker nach und klopft an die Tür: "Die Fahrkarte bitte!"

Was lernen wir daraus? Die Physiker wenden mathematische Verfahren an, ohne sie wirklich zu verstehen:"


Naja, das wirklich lustige war aber heute der Mensch, der sich in der Regionalbahn im Klo versteckt hat, um der Fahrkartenkontrolle zu entgehen! Er wurde in Karlsruhe am Hbf (Endstation) von zwei Polizisten empfangen, die ihn freundlichst gebeten haben herauszukommen. :-D
Was seine Fachrichtung wohl war?

by Mareike (nospam@example.com) at August 26, 2015 09:12 PM

August 23, 2015

Mareike

Was ein August!

4 Wochenenden in Folge, der August war schon was besonderes :-)


by Mareike (nospam@example.com) at August 23, 2015 05:19 PM

March 23, 2014

Felix’ Blog

Ein Tag in Huanglongxi

Heute ging es gemeinsam raus aus der großen Stadt nach Huanglongxi - ein Örtchen südlich von Chengdu mit über 1700 Jahren Geschichte. Leider wurden die letzten paar Jahre dieser Geschichte durch chinesischen Massentourismus und Souvenierläden geprägt. Aber davon wollten wir uns nicht die Stimmung verderben lassen. Ein paar urige Läden gab es auch, z.B. knettet der Junge unten im rechten Bild (so etwas wie) Bonbons.



Am Eingang gibt es typisch chinesische Touristenarchitektur (=viel Beton) und ein durchdesigntes Landschaftsbild (=Fluss im Betonbett) zu bewundern. Es gibt einige Restaurants und viele Läden, die Souvenirs oder Spielzeug verkaufen. Wenn man dann aber weiter geht kommt man auch zu verwinkelten Gassen, wo das Leben etwas langsamer tickt und auch noch Leute zu wohnen scheinen. Wer beim Anblick der Bilder unten aber denkt, dass das Örtchen völlig zurückgeblieben ist, dem sei gesagt, dass der Zettel an der Hauswand im rechten Bild die Zugangsdaten für das öffentliche WLAN angibt. :-)



Den Rest des Tages haben wir wieder gemütlich beim Tee zusammen gesessen, ich habe mich an chinesischen Kartenspielen versucht und dabei gar nicht so schlecht abgeschnitten. Zwischendurch gab es "Snacks" aus dem benachbarten Fluss - kurz frittiert und am Stück gegessen. Etwas crunchy und der geschmacklich "plain" - ganz untypisch für die Region.

by Felix Brandt (nospam@example.com) at March 23, 2014 08:00 PM

March 22, 2014

Felix’ Blog

Wiedersehen in Chengdu

Wenn ich schon mal in der "Nähe" bin, wollte ich auch mal wieder in Chengdu vorbeischauen und ein paar alte Kollegen und Freunde besuchen. Nach kurzem Mailverkehr wurde für mich auch schon voller Eifer ein Rundum-Sorglos-Paket für das gesamte Wochenende organisiert. Etwas unangenehm war mir der ganze Trubel schon, aber es ließ sich niemand ausreden. Ich wurde am Flughafen eingesammelt und zu meinem Hotel gebracht. Danach ging es gemütlich ins Teehaus um bei Tee und Keksen über alles was so in den letzten Jahren passiert ist zu diskutieren.


Keiner der Kollegen arbeitet zwar mehr bei der Firma in der wir uns kennen gelernt haben, aber es geht allen sehr gut. Der erste jettet als Berater durch das Land, ein anderer entwickelt Software für einen Großkonzern und der nächste hat seine eigene App-Schmiede gegründet. Es freut mich, dass es sich bei allen gut entwickelt hat.

by Felix Brandt (nospam@example.com) at March 22, 2014 07:00 AM

ESICUP Meeting

Frisch in Peking angekommen, habe ich mich erstmal auf den Weg ins Hotel gemacht um meinen ganzen Kram loszuwerden. Erster Eindruck: Der Smog ist weniger stark als angenommen. Eigentlich ist sogar herrliches Wetter: Die Sonne scheint und es ist sicher 25 Grad warm.



Nach einer ersten Runde um den Campus, mit leckeren Baozi zum Mittagessen (nicht sehr einfallsreich, gebe ich zu) ging es direkt ab zur Begrüßungveranstaltung der Konferenz ... ich war ja schließlich zum Arbeiten da. Auf dem Weg zum Seminarraum habe ich dann noch eine kleine Straße mit Ladesäulen für E-Fahrzeuge entdeckt. Da scheinen uns die Chinesen einen Tick voraus zu sein, in der Menge sind mir die Säulen bei uns noch nirgends begegnet.



Fazit zur Konferenz: Eine sehr nette kleine Veranstaltung. Insgesamt vielleicht 40-50 Teilnehmer und davon weniger als 20 nicht-Chinesen. Durch die "familiäre Atmosphäre" ergaben sich auch etliche sehr gute Gespräche außerhalb der Vorträge.
Das Sight-Seeing kam auch nicht zu kurz, nach dem letzten Vortrag am Donnerstag ging es zum "Summer Palace". Und am Freitag sind wir noch eine Spezialiätengasse in Wangfujing erkundet (heißt z.B. lebende Babyskorpione am Spieß), bevor wir uns beim Abendessen so lange Zeit gelassen haben, dass die U-Bahnen schon nicht mehr fuhren. Erkenntnis: Es ist nahezu unmöglich Freitagabend um 2300h ein Taxi zu bekommen :)

by Felix Brandt (nospam@example.com) at March 22, 2014 06:00 AM

March 18, 2014

Felix’ Blog

Es schneit!

... zwar nicht in Karlsruhe, aber dafür in Helsinki. Ich bin auch nur auf der Durchreise, gleich geht es weiter gen Peking. Habe nun auch einmal ausführlich das Enteisen des Fliegers beobachtet. So richtig vertrauenswürdig sieht das nicht aus.


by Felix Brandt (nospam@example.com) at March 18, 2014 10:02 AM

January 18, 2014

Felix’ Blog

Was braucht Mc Gyver um einen Koffer zu reparieren?

Mein Köfferchen ist ja jetzt schon ein wenig rumgekommen und langsam wird er altersschwach. Pünktlich bei der Ankunft in Sydney ging der Griff kaputt. Heißt, er ging weder rein noch raus und mir blieb nichts anderes übrig, als den Koffer an einem Gurt hinter mir herzuziehen. Das ging mir heute dann doch zu sehr auf den Keks, also mal schauen wo der Fehler lag.
Es stellte sich heraus, dass auf einer Seite des Griffs die Pins die den Griff an seiner Position halten nicht mehr eingefahren werden, wenn man oben auf den Knopf drückt. Also müssen wir dafür sorgen, dass sie dauerhaft drin bleiben. Zum Glück funktioniert die andere Seite noch und damit arretiert der Griff sowohl im eingefahrenen wie ausgefahrenen Zustand. 2 Büroklammern und 2 Pflaster später lässt sich der Griff nun wieder einwandfrei bedienen.
An dieser Stelle ein kleines Lob an Titan, von denen der Koffer ist. Innen drin waren nur handelsübliche Kreuzschlitzschrauben verbaut und der gesamte Mechanismus lies sich ohne große Probleme auseinandernehmen und wieder zusammenbauen.

by Felix Brandt (nospam@example.com) at January 18, 2014 02:36 PM

May 16, 2013

Sebastians Blog

86 Breitengrade und 166 Längengrade später…

… bin ich wieder in Deutschland! Hab es ja schon hier und da angekündigt, dass ich ganz geplant, egal, wie das Bewerbungsgespräch bei dem Skigebiet ausgeht, zurückfliegen wollte. Das Skigebiet fängt erst Ende Juni an und es war mir einfach … Weiterlesen

by sebastian at May 16, 2013 06:37 PM

May 08, 2013

Sebastians Blog

Tschüß Australien

Ich zitiere mich mal selbst: „Ich habe mich jedenfalls entschieden, jetzt in den kommenden zwei Wochen mein Auto zu verkaufen, was hoffentlich klappt“ Es hat nicht geklappt… Aber von vorn. Ich war ja noch irgendwo im Hinterland von Queensland beim … Weiterlesen

by sebastian at May 08, 2013 05:54 AM

April 20, 2013

Sebastians Blog

Australien mag mich nicht

Viel, viel Text und keine Bilder. Aber echt ne Geschichte…! Mein Traum, warum ich überhaupt hier runter gegangen bin, ist der: Ich finde einen Job, der über drei bis sechs Monate geht, denn die gibt es wie Sand am Meer, … Weiterlesen

by sebastian at April 20, 2013 01:06 AM

April 14, 2013

Sebastians Blog

Die Touri-Seite von Sydney

Sydney also. Hier hab ich mich mit Sonja aus Hamburg verabredet, die einen Tag später aus Auckland von ihrer Neuseelandtour nach Sydney geflogen kommt. Wir hatten uns schon im Voraus ein Hostel für die Zeit gebucht, was in Newtown, einem … Weiterlesen

by sebastian at April 14, 2013 08:06 AM

April 06, 2013

Sebastians Blog

Farewell, New Zealand!

Eigentlich ist ja Neuseeland schon vorbei… Meine letzte Fahrt ist wirklich nur eine Fahrt. 500km bedeuten 8-9 Stunden unterwegs sein, da ist nicht viel mit relaxen. Von meinem Hostel in Collingwood lasse ich den Kahurangi Nationalpark als einzige Landschaft der … Weiterlesen

by sebastian at April 06, 2013 05:00 AM

June 04, 2012

Wenzel

Mt. Holdsworth

This weekend, Johannes and Solveig invited me and Sabine, a friend of theirs, to come along on a hike into the Tararua Forest region near Wellington. After a 2-hour drive through perfect weather, we were off to a good start. Our track went through beautiful temperate rainforest with lots of ferns and curious plants I had never seen before. Just before the bushline, the forest appeared to be from a fairytale, as all trees were completely covered with thick moss and lichen.

By the end of the day, we made it to a comfy hut and met some other hikers, who had conveniently already started an oven fire. We had some delicious dinner and stayed there overnight during heavy winds gusts. On the next morning, we had originally planned to follow a mountain ridge for several hours, which would eventually have led back to where we started. The heavy wind unfortunately made this too dangerous; nobody felt like getting blown off the mountain on that particular day, so it was finally decided to return along the same track we had used on the previous day. See below for a video of the winds and and some pictures.

<iframe class="youtube-player" frameborder="0" height="346" src="http://www.youtube.com/embed/Z0J84mduVkw?wmode=transparent" type="text/html" width="575">
</iframe>

IMG_7670 IMG_7671 IMG_7677 IMG_7681 IMG_7686 IMG_7690 IMG_7703 IMG_7709 IMG_7722 IMG_7740 IMG_7743 IMG_7756 IMG_7764 IMG_7774 IMG_7783 IMG_7787 IMG_7788 IMG_7793 IMG_7798 IMG_7803 IMG_7810

by Wenzel Jakob at June 04, 2012 09:34 PM

April 19, 2012

Wenzel

Motte

Since being a pup, my family’s dog Motte (German for “moth”) has had the most peculiar way of sitting down:

Motte split-style sitting


She seems to enjoy it very much though it looks tiresome!

by Wenzel Jakob at April 19, 2012 06:41 PM

March 24, 2012

Wenzel

Netherlands and Belgium (Part 5: Amsterdam)

Today was the last day of my vacation, which I spent in Amsterdam. I only had a little bit of time to walk through the Grachtengordel (canals) past the Bloemenmarkt (flower market). One can buy all sorts of specialty flower bulbs there.

On the way, I came across a specialized store which basically just sells three different types of gouda: young, medium, and extra-old. What a great idea! Of course I immediately fell for it and left with a noticeably heavier bag.

I finally ended up in Amsterdam’s shady corner, which was certainly interesting. As predicted by Olesya, I saw several school classes exploring the area. Crazy!

IMG_6812 IMG_6814 IMG_6820 IMG_6853 IMG_6854 IMG_6858 IMG_6871 IMG_6877 IMG_6887

by Wenzel Jakob at March 24, 2012 11:03 PM

Netherlands and Belgium (Part 4: Bruges)

On Thursday, I took the train to Bruges in the topmost corner of Belgium. This gem of a city was once a very rich and thriving trade outpost. Almost all of the medieval architecture in Bruges is intact to this day, which seems unbelievable. It is truly gorgeous — I had trouble deciding where to point my camera.

This place of course attracts many visitors. I would not recommend going there on the weekend.
IMG_6648 IMG_6658 IMG_6659 IMG_6663 IMG_6669 IMG_6671 IMG_6685 IMG_6689 IMG_6711 IMG_6715 IMG_6730 IMG_6736 IMG_6738 IMG_6739 IMG_6668 IMG_6758 IMG_6761 IMG_6772

by Wenzel Jakob at March 24, 2012 11:02 PM

March 23, 2012

Wenzel

Netherlands and Belgium (Part 3: Brussels)

I did a quick day-trip to Brussels on Monday. It was unfortunately quite rainy, but I still took some pictures. The square with the pretty buildings is the famous “Grote Markt”, whose current architecture is from around 1400. Nearby, there was an shop with beautifully arranged arabic sweets.

IMG_6606 IMG_6593 IMG_6626 IMG_6632 IMG_6608 IMG_6609

by Wenzel Jakob at March 23, 2012 10:32 AM

August 02, 2010

Jenny

Virtual Design - Bewerbung

Für meine Bewerbung im Studiengang Virtual Design an der FH Kaiserslautern musste ich meine künstlerische Eignung mithilfe einer Mappe und einer Hausarbeit unter Beweis stellen. Beides wurde angenommen und im folgenden könnt ihr meine Arbeiten sehen.

Die Bewerbungsmappe habe ich aus einem B1 Passepartout-Karton, Klebe-, und Scheifenband gebastelt. Die fertige Mappe und alle Arbeiten darin hatten dann das Format B2. Der Großteil der Arbeiten ist schon in meiner Schulzeit entstanden. Nur einige der gegenständlichen Zeichnung und ein paar Aktbilder, die ich beim freien Aktzeichnen des BBK Karlsruhe erstellt habe, sind extra für die Mappe entstanden. Zu sehen ist sie hier:



Für die Hausarbeit gab es die Themenvorgabe "(R)evolution". Weiter nichts, keine Vorgabe an zu verwendender Technik, nur eine Maximalgröße von A2.Ich bin über den Wortursprung (revolvere - zurückdrehen, evolvere - aufrollen) gegangen und habe zusammen mit meinem Freund eine Konstruktion gebaut mit links und rechts ner Rolle, sodass man von einem Bild zum nächsten wickeln kann. Auf den Bildern wollte ich die Entwicklung kreativer Berufe im Vergleich zu lebenserhaltenden Berufen (hier immer beispielhaft der Weizenanbau) aufzeigen.



Das erste Bild, mit Bleistift gezeichnet, spielt im 16. JH: Der brotlose Künstler, der nur Auftragsarbeit macht und die Hauptfläche des Bildes von Feldarbeit eingenommen.

Bild 2: Industrielle Revolution, in Kohle gezeichnet, im Vordergrund ein Wiener Kaffeehaus. Die Kreativen gehen nach draußen, fangen an sich in die Politik einzumischen, Wissenschaft gewinnt an Stellenwert (Benjamin Franklin rechts, der einen Drachen steigen lässt) im Hintergrund den ersten Traktor überhaupt: die Lokmobile.

Bild 3: Heute. Bleistiftzeichnung, mit Fineliner nachgezeichnet, gescannt, vektorisiert, mit GIMP coloriert und wieder ausgedruckt. Hier durchzieht die neue Technik schon alles. Im Hintergrund durch die Monitore in Fragmente zerstückelt der total automatisierte Ackerbau und der Großteil des Bildes dominiert vom Spiel in der virtuellen Welt.

Wenn man die Bilder in einer Reihe betrachtet zieht sich eine diagonale Linie durch sie.

by Jenny (noreply@blogger.com) at August 02, 2010 11:26 AM

Ein neuer Beginn

Nach nun doch einigen Jahren der Stille hier möchte ich meinen Blog wieder aufnehmen. Einerseits weil ich nächsten Monat nach Kaiserslautern ziehen und so mehr im Kontakt mit allen aus Karlsruhe bleiben möchte, andererseits weil ich mit Virtual Design bestimmt oft schicke Sachen machen werde, die ich dann gerne rumzeigen würde. Ob ich die alten Beiträge auch wieder mit aufnehmen werde? Ich würde gerne, aber ich weiß nicht, ob ich so einfach von Serendipity importieren kann. Also lassen wir uns überraschen wie sich hier alles entwickeln wird :)

by Jenny (noreply@blogger.com) at August 02, 2010 09:42 AM

October 08, 2008

Pascal

I was just writing an extensive article describing my studies in Paris, detailing each course, but when I clicked on "Save" everything vanished because I was not logged in anymore, *sigh*. I won't write everything again, so I just tell you that I enjoy very much my study programme and that I am learning a LOT about stochastic processes and more. I am very happy of my choice of changing university as I am really benefiting from a first-class programme that entirely suits my interests. I am now almost sure that I am going to stay here after this Master to work on a thesis. Nevertheless, don't wait if you want to come visiting me, maybe I will change my mind :-). And please, if I haven't heard from you for some time, drop me a message here on the board or in some other convenient way.

by Pascal Maillard (nospam@example.com) at October 08, 2008 06:18 PM

September 12, 2008

Pascal

In the city of love....

Since Tuesday, my new home, at least for the next year but maybe even longer, is Paris! When I first got into our cosy apartment, it was a light shock for me, for I knew it was small but that small? 25 m² for two persons isn't that much, is it? But it is really cute and lovely and beautiful and situated in a very lively area of Paris, called Belleville, so I am very happy to be here. My sweetheart is currently in Brussels but will arrive on the 18th, then we will be able to test if we can live together in one room for a whole year... Luckily we have plenty of places to go out to, first of all the university of course but then bars, clubs, theaters, casinos, coffee shops (no, not here) etc, etc, etc...

By the way, I have to take a picture of the university campus of Jussieu (my university), it is really ugly! Huge buildings in 70s-style with a lot of metal, dirty windows and walls, high concrete pillows... Fortunately, the math department has moved because of the construction works on the campus, they actually found a quite appealing building not far from it. My courses there will start on the 22nd, but next Monday I will already attend a course in physics: Introduction to Quantum Mechanics. Hopefully, I'll be able to understand a bit :-)

by Pascal Maillard (nospam@example.com) at September 12, 2008 05:42 PM

August 31, 2008

Pascal

Back in France!

We are now back in France, in Pierrepont at Pauline's place to be exact. We got back by airplane: From Constanta to Beauvais via Pisa, both flights with Ryanair. They have an option to take bikes on the plane, which costs 30 EUR per bike and flight, we just had to take off the pedals and the steering bar. Thanks to them "taking care" of our bikes they were a bit damaged, though: my gear shift was bent inside, probably because the bike wasn't put upright but lain onto the floor, but this is more of a minor problem. All in all, we are happy to be back and after recovering from yesterday's birthday party of Pauline's aunt, we will "throw ourselves into work again" (German). Indeed, Pauline has to finish her master's thesis until the 15th of September and I will start university at this time. So holidays are definitely over now.

by Pascal Maillard (nospam@example.com) at August 31, 2008 09:53 AM

August 24, 2008

Pascal

Angekommen!

Wir sind nach 1991 km harten schweisstreibennden Radeln endlich an unserem Ziel angekommen: Constanta am Schwarzen Meer! Gerne wuerde ich euch ein Bild von uns zwei am Strand schicken, aber hier haben sie kein Kartenlesegeraet. Kommt aber natuerlich nach. Bis Freitag goennen wir uns nun ein bisschen Ruhe am Strand sowie im Donaudelta, wohin wir morgen fahren werden.

Ich kann es kaum erwarten euch in Ruhe von unserer Tour zu berichten, wir haben einfach unglaublich viel erlebt und kennen gelernt und auch etwas darben muussen. Wir haben natuerlich fleissig Fotos gemacht und es warten viele Panoramafotos darauf zusammen geklebt zu werden :-)

Liebe Gruesse und bis bald,
Pascal

by Pascal Maillard (nospam@example.com) at August 24, 2008 04:41 PM

August 11, 2008

Pascal

Mit nem Bier schreibt sichs leichter

Hallo ihr! Ich befinde mich in einer Belgrader Herberge und trinke das echt leckere Jelen (Hirsch) Bier. Wir sind hier heute angekommen und fahren auch morgen wieder weiter, schliesslich duerfen wir nicht zu sehr troedeln. Vor allem aber haben wir auf Stadt gar nicht so viel Lust sondern eher auf Land, in den Doerfern treffen wir auch die tollsten Menschen, z.B. gibt es hier haufenweise Obstverkaufer, die uns staendig reich beschenken :-). Auch wenn wir uns eine Melone fuer 50 cent wirklich leisten koennten...
Auf der Reise durch Kroatien und Serbien hat sich das bestaetigt, was wir vorher schon wussten: Die Kroaten sind Angeber, die dich uebers Ohr hauen wollen und Turisten verabscheuen, die Serben sind total verrueckt aber unglaublich liebenswuerdig und gastfreundlich. Eine Serbin hat uns sogar auf die Autobahn geschickt um nach Novi Sad zu kommen! (Wir haben das zum Glueck rechtzeitig gemerkt....). Was in Serbien fuer uns allerdings bisher am auffaelligsten war, waren die alten Autos auf den Strassen, naturlich alle ohne Katalysator... In Rumaenien werden die Autos wohl auch nicht moderner sein, so dass wir bis ans schwarze Meer wohl mit Dreckschleudern die Strasse teilen muessen.

So, ich muss bald schlafen, viele Gruesse!!

Pascal

by Pascal Maillard (nospam@example.com) at August 11, 2008 08:27 PM

May 27, 2008

Viola

Back home! :-)

Hallo, so ich bin heute morgen sicher in Frankfurt gelandet und auch wieder in Karlsruhe daheim angekommen :-) Da ich in Washington etwas Zeit hatte, habe ich mir überlegt mal ein Gesamt-Fazit zu schreiben. Also, man stelle sich vor ich sitze ...

May 27, 2008 02:52 PM

May 24, 2008

Viola

Loli und die Blubbel oder Yellwostone Park!

Hallo alle miteinander, und so berichte ich nun von meinem letzten Trip in den USA. Mein Papa und meine Schwester sind am 14.5. zu Besuch gekommen und nach einem Shopping-Donnerstag und Unischau-Freitag sind wir Samstag losgefahren in Richtung Ye...

May 24, 2008 08:00 PM

May 14, 2008

Viola

Und die Uni is rum...

Hallihallo, so, nun ist es also vorbei (also fast). Zumindest ist für mich die Uni nun vorbei. Ich hatte gestern meine letzte Klausur.... Heute muss ich noch meine Klasse beaufsichtigen und dann die Noten machen, mein Büro räumen und das war's d...

May 14, 2008 01:34 PM

May 11, 2008

Viola

Das Letze Mal....

Hallo allemiteinander, tja, nun starten also wirklich die "letzen Male". Am Donnerstag war das letzte mal Uni, also Vorlesungen vor der "finals week". Ich hatte das letzte Mal unterricht bei meiner Lieblingsprofessorin, Prof. Pasik-Duncan :-(....

May 11, 2008 01:10 PM

May 05, 2008

Viola

Graduate Probability Conference in Madison

Hallo allezusammen, ich bin wieder gut in Lawrence angekommen nach einem Wochenende in Madison, Wisconsin. Was hab ich da gemacht? Eine Graduate Probability Conference besucht :-) Juhu. Mit zwei anderen Grad Students, Lori und Heather, hab ...

May 05, 2008 03:36 AM